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musicadia I - Paolo Pandolfo Group

Donnerstag, 02. November 2017
Kasse 19:00, Beginn 20:00 Uhr

"Das Goldene Zeitalter der Gambe am Hofe Louis XIVund XV"
Werke von M. Marais, F. Couperin und A. Forqueray

Paolo Pandolfo Group
Paolo Pandolfo
- Viola da Gamba
Amélie Chemin - Viola da Gamba
Markus Hünninger - Cembalo
Thomas Boysen - Theorbe

Programm:
M. Marais               
Suite en Re mineur pour deux Violes (1e Livre, 1689)                          
Prélude
Allemande
Courante
Sarabande
Gigue
Menuet

***
M.Marais
Musette   (3e Livre)   
Le Jeu du Volant (5e Livre)
La Georgienne     (5e Livre)
Plainte     (3e Livre)
La Guitarre  (3e Livre)

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F.Couperin
Douzième Concert é deux Violes à l’Unisson
Pointé-Coulé
Badinage
Lentement et Patétiquement
Air gratieusement et légérment 

***
M.Marais
Tombeau pour Mr.de Méliton (1e Livre)

***
A. Forqueray
Allemande      (Manuscript s de Lille)
Courante     (Ms de Lille)
Sarabande      (Ms.de Lille)
La Ferrand     (Pièces de Viole 3e Suite)

Paolo Pandolfo startete seine Karriere als Gambist schon in jungen Jahren und blickt heute auf eine fast 40jährige Karriere zurück, in der er mit etlichen CD-Einspielungen sowie als Ensemblegründer größte Beachtung fand. Zuweilen wurde er als "Yo Yo Ma der Gambe" tituliert und wird für seine Akkuratesse und sein Feingefühl, gepaart mit technischer Souveränität hoch gelobt. Seit 1990 ist er an der berühmten Schola Cantorum Basiliensis tätig, ebenso wie sein Ensemblekollege Markus Hunninger. Zusammen mit Thomas Boysen und Amélie Chemin widmen sie sich seit einigen Jahren dem Gambenwerk französischer Komponisten.
Marin Marais, der große Gambist des Versailler Hofes steht dabei im Mittelpunkt dieses Programmes. Er studierte vermutlich bereits als Jugendlicher bei dem legendären Monsier de Sainte-Colombe, welcher für die Entwicklung des virtuosen Gambenspiels - und womöglich als Erfinder der siebensaitigen Gambe - von enormer Bedeutung war.
Als Ausnahmekünstler auf seinem Instrument bringt Paolo Pandolfo zudem einige Werke von Antoine Forqueray mit, die als technisch hoch anspruchsvoll und zur Zeit ihrer Entstehung als nahezu unspielbar galten.

Das Konzert wird von Radio Bremen und DLF Kultur aufgezeichnet.

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